Die Frist im September 2026, erklärt
Snapchat löscht Erinnerungen ab 26. September 2026: So rettest du deine Memories vom iPhone
Bis das Löschfenster aufgehen kann. Die Löschung läuft pro Nutzer, dein eigener Termin kann später liegen. Ein genaues Datum nennt dir Snapchat aber nicht.
Was gerade passiert
Snapchat begrenzt den kostenlosen Memories-Speicher auf 5 GB. Liegst du darüber und zahlst nicht für einen Speicherplan, kann Snapchat ab dem 26. September 2026 deine ältesten Memories löschen. Das ist kein Gerücht, sondern die offiziell angekündigte Regel, vor der Snapchat seit einem Jahr in der App warnt.
5 GB klingen nach viel, sind es aber nicht. Videos fressen Speicher: Eine Minute gespeichertes Video braucht mehr Platz als hundert Fotos. Wer seit der Schulzeit snappt, liegt fast immer mehrfach über dem Limit. Und gelöscht wird von alt nach neu, also trifft es zuerst genau die Erinnerungen, die es nirgendwo sonst mehr gibt.
Du hast drei Möglichkeiten: monatlich für Snapchat-Speicher zahlen, für immer. Nichts tun und die ältesten Erinnerungen verlieren. Oder einmal alles herausholen, direkt auf das iPhone in deiner Tasche.
Der Zeitplan
September 2025: 5-GB-Limit angekündigt, 12 Monate Schonfrist
Snapchat kündigt das Limit an. Wer darüber liegt, bekommt eine Schonfrist von 12 Monaten, bevor etwas gelöscht wird. Die Uhr läuft ab hier.
Ende 2025 bis Mitte 2026: Warnungen in der App
Betroffene sehen Speicherwarnungen, Hinweise auf vollen Speicher und Angebote für temporären Speicher. Viele erfahren erst durch so ein Pop-up überhaupt von der neuen Regel.
26. September 2026: Die Löschung kann beginnen
Die Schonfrist endet. Ab jetzt darf Snapchat bei allen über dem Limit die ältesten Memories löschen. Das passiert rollierend pro Nutzer, nicht bei allen am selben Tag. Wann du dran bist, erfährst du nicht. Der 26. September ist deshalb das einzige Datum, mit dem du planen kannst.
Oktober 2026 und danach: Es geht weiter
Die Löschwelle zieht sich über Wochen und Monate. Was gelöscht ist, bleibt gelöscht: Es gibt keine Wiederherstellung und kein Export-Tool holt zurück, was schon weg ist. Handeln musst du also vorher.
So prüfst du, ob du betroffen bist
Öffne Snapchat, geh in die Einstellungen und such den Bereich zum Memories-Speicher. Dort siehst du, wie viel Speicher du belegst. Steht da eine Warnung oder der Hinweis, dass dein Speicher voll ist, liegst du über dem Limit und die Uhr läuft. Der Check dauert eine halbe Minute und beendet jedes Rätselraten. Und falls du die Warnung schon einmal weggeklickt hast, ohne sie richtig zu lesen: Genau dafür gibt es diese Seite.
Warum der Snapchat-Export allein nicht reicht
Snapchat lässt dich deine Memories kostenlos exportieren, und das solltest du auch sofort tun. Aber was ankommt, ist keine brauchbare Fotobibliothek, sondern ein Haufen Einzelteile:
- Datum und Ort fehlen in den Dateien. Jedes Foto sieht aus, als wäre es am Download-Tag entstanden. Die echten Zeitstempel und GPS-Daten stecken in einer separaten Datei namens memories_history.json, mit der die Fotos-App nichts anfangen kann. Importierst du die Dateien roh, landen acht Jahre Erinnerungen auf einem einzigen Tag.
- Texte und Sticker sind von den Bildern getrennt. Deine Bildunterschriften und Sticker kommen oft als eigene Overlay-Dateien an, losgelöst vom Foto oder Video, zu dem sie gehören. Von Hand wieder zusammensetzen? Bei tausenden Snaps unrealistisch.
- Mehrere ZIPs voller loser Dateien. Große Bibliotheken kommen als mehrere ZIP-Archive mit tausenden kryptisch benannten Dateien. Keine Alben, keine Ordnung, kein Zusammenhang.
- Download-Links laufen ab oder kommen nie an. Die Export-Mail kann Stunden bis Tage brauchen, manche Anfragen kommen nie durch. Und die Links verfallen nach kurzer Zeit. Deshalb: Export früh beantragen, ZIPs sofort sichern.
Snapchat-Export vs. Memport
| Nur Snapchat-Export | Mit Memport | |
|---|---|---|
| Echtes Datum und Uhrzeit | Fehlen, stecken in der JSON-Datei | In jedem Foto und Video wiederhergestellt |
| Orte | Fehlen ebenfalls | Zurückgeschrieben, die Kartenansicht funktioniert |
| Texte und Sticker | Separate Overlay-Dateien | Wieder mit dem Bild verbunden |
| Wo alles landet | Lose Dateien in ZIP-Archiven | In deiner Fotos-App, in den richtigen Jahren |
| Computer nötig | Realistisch ja | Nein, alles läuft auf dem iPhone |
| Mehrere ZIPs | Selbst zusammenführen | Alle auf einmal auswählen, eine Bibliothek |
| Privatsphäre | Dateien bleiben bei dir | Genauso: Nichts wird auf Server hochgeladen |
| Preis | Kostenlos, plus dein Wochenende | Kostenlos testen, einmalig 9,99 $, kein Abo |
So rettest du alles vor der Frist
- Export jetzt beantragen. In Snapchat: Einstellungen, dann Privatsphäre-Einstellungen, dann Meine Daten herunterladen bzw. Memories exportieren, Zeitraum: gesamter Zeitraum. Der Export braucht Stunden bis Tage. Das ist der Schritt, den du nicht aufschieben darfst.
- ZIP-Dateien aus der E-Mail herunterladen. Große Bibliotheken kommen als mehrere ZIPs. Die Links laufen ab, also lade sie sofort auf dein iPhone, sobald die Mail da ist.
- Alle ZIPs auf einmal mit Memport importieren. Jedes Foto und Video landet mit echtem Datum, Ort und Text in deiner Fotos-App. Nichts wird hochgeladen, der komplette Import läuft auf deinem iPhone. Teste es kostenlos, bevor du etwas bezahlst.
Das war es. Kein Laptop, keine Cloud, kein Konto. Deine Erinnerungen liegen danach in deiner eigenen Fotobibliothek und werden mitgesichert, wie auch immer du deine Fotos heute sicherst.
Warum nicht einfach Snapchat-Speicher zahlen?
Kannst du, ab ein paar Dollar im Monat, dauerhaft. Nur ist das gemietete Erinnerung: Du zahlst jeden Monat dafür, an deine eigenen Fotos zu kommen. Hörst du irgendwann auf, stehst du wieder genau vor dieser Frist. Einmal alles herausholen kostet 9,99 $, danach gehören deine Erinnerungen einfach dir.
Häufige Fragen
Wann genau löscht Snapchat meine Erinnerungen?
Ab dem 26. September 2026 kann Snapchat bei allen, die über dem kostenlosen 5-GB-Limit liegen, die ältesten Memories löschen. Die Löschung läuft nicht bei allen gleichzeitig, sondern nach und nach pro Nutzer. Einen genauen Termin erfährst du vorher nicht. Rechne deshalb mit dem 26. September als deiner persönlichen Frist.
Woher weiß ich, ob ich über dem 5-GB-Limit liege?
Öffne Snapchat, geh in die Einstellungen und such den Bereich zum Memories-Speicher. Siehst du dort eine Warnung oder den Hinweis, dass dein Speicher voll ist, bist du über dem Limit. Faustregel: Wer seit etwa 2023 oder länger snappt oder regelmäßig Videos speichert, liegt fast sicher darüber.
Kann ich meine Memories ohne Computer retten?
Ja. Du beantragst den Export direkt in Snapchat, lädst die ZIP-Dateien aus der E-Mail auf dein iPhone und importierst sie mit Memport. Alles passiert auf dem Handy. Kein Laptop, keine Kabel, kein Hin und Her zwischen Geräten.
Ist es sicher, meine Erinnerungen auf eine Website hochzuladen?
Das musst du selbst entscheiden. Klar ist: Dabei wandern Jahre an privaten Fotos und Videos auf fremde Server. Memport wurde genau deshalb anders gebaut. Der komplette Import läuft auf deinem iPhone, nichts wird irgendwohin hochgeladen.
Behalten meine Fotos und Videos ihr echtes Datum und ihren Ort?
Mit dem rohen Snapchat-Export allein nicht: Die Dateien tragen das Download-Datum, die echten Zeitstempel stecken in einer separaten JSON-Datei. Memport liest diese Datei aus und schreibt Datum, Uhrzeit und Ort in jedes Foto und Video zurück. Deine Fotos-App sortiert alles in die richtigen Jahre ein.
Wie lange dauert der Snapchat-Export?
Meist ein paar Stunden bis einen Tag, bei großen Bibliotheken auch länger. Die Download-Links laufen außerdem ab. Beantrag den Export deshalb so früh wie möglich und lade die ZIPs sofort herunter, wenn die E-Mail kommt.
Was kostet Memport?
Du kannst Memport kostenlos ausprobieren und dir das Ergebnis ansehen, bevor du etwas bezahlst. Die komplette Bibliothek schaltest du mit einem einmaligen Kauf für 9,99 $ frei. Kein Abo, kein Konto.